Fragen & Antworten rund um Honig und Bienen

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu unserer Imkerei, unserem Honig und dem Leben der Bienen.

Honig kann manchmal kristallisieren – dies ist ein natürlicher Prozess und kein Zeichen für Qualitätseinbußen. Die Kristalle entstehen durch die Zuckerzusammensetzung des Honigs. Um kristallisierten Honig wieder flüssig zu machen, können Sie ihn vorsichtig im warmen Wasserbad erwärmen (bis zu 40°C).

Unser Honig ist ausschließlich durch Abholung bei uns in St. Oswald erhältlich. Vereinbaren Sie einen Termin einfach über unser Kontaktformular.

Die Konsistenz hängt von der Zuckerzusammensetzung ab: Honige mit höherem Fruktoseanteil – oft Wald- und Tannenhonige – bleiben meist länger flüssig. In Ausnahmejahren kann jedoch auch Waldhonig durch Melezitose früh kristallisieren, das ist natürlich und kein Mangel. Cremige Konsistenzen entstehen durch schonendes Rühren.

Honig ist ein Naturprodukt mit langer Haltbarkeit. Bei kühler, dunkler und trockener Lagerung bleibt seine Qualität lange erhalten. Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett gibt die verbindliche Orientierung.

Um die Qualität und Frische Ihres Honigs zu erhalten, lagern Sie ihn an einem kühlen, trockenen Ort, der vor direktem Sonnenlicht geschützt ist.

Man hört immer wieder die Kritik, dass Imker den Bienen den Honig wegnehmen. Doch das stimmt gar nicht! Wir entnehmen nur den Teil der Honigvorräte, der nicht für die Überwinterung des Volkes benötigt wird — die Bienen behalten stets genug für sich selbst. Reiner Sortenhonig (z. B. Efeuhonig) oder Honigtauhonig (z. B. Waldhonig) wäre für die Bienen im Winter sogar problematisch: er kristallisiert teils sehr hart oder enthält Bestandteile, die während der langen Winterruhe schlecht verdaut werden können — beides kann zu Verdauungsproblemen (Bienenruhr) führen. Als Winterersatz füttern wir die Völker daher mit einer für Bienen leicht verdaulichen Zuckerlösung.

Der Bayerische Wald bietet optimale Bedingungen für unsere Bienen! Im Flugradius unserer Imkerei finden sie eine vielfältige Landschaft mit blühenden Wäldern, Wiesen und Feldern. Ein großer Vorteil ist, dass hier keine Agrarwirtschaft betrieben wird.

Bienen sind unentbehrlich für unsere Umwelt und Gesellschaft. Sie bestäuben Pflanzen, was zur Erhaltung der Biodiversität beiträgt. Etwa ein Drittel unserer Nahrungsmittelproduktion hängt direkt von der Bestäubung durch Bienen ab.

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